Konzentriere nicht all Deine ganze Kraft auf das Bekämpfen des Alten, sondern darauf, das Neue zu formen. Sokrates

Katharina

11 Oktober 2017

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Umgang mit Veränderungen

Umgang mit Veränderungen

“Angst vor Veränderungen? Ich doch nicht!“, versichern wir uns selbst tapfer und recken unser Kinn.

Schließlich sind wir modern, aufgeschlossen und werden mit allem fertig, was uns so über den Weg läuft.

Aber an trüben Oktobersonntagen oder scheinbar wie aus heiterem Himmel kommt doch ein ausgewachsener Angst-Hanswurst zu uns und macht uns Sorgen in der Magengrube.

Vor allem vor Veränderungen, die wir nicht selbst herbeigeführt haben, sondern die von außen kommen, können wir manchmal zurückschrecken.

So kann es sein, dass wir eines Morgens im Spiegel noch mehr graue Haare an den Schläfen feststellen oder eine neue Kollegin eingestellt wird, die gerade frisch von der Uni kommt. Ob sie wohl qualifizierter ist und uns überholen wird? Ob sie vielleicht beliebter ist als ich? Oder was, wenn ich nicht mehr gut genug bin?

Vielleicht packt auch unser Kind den Koffer, um einige Jahre nach Florida zu gehen oder in eine weit entfernte Stadt zu ziehen. Du hast doch eben noch bei den Hausaufgaben geholfen, und nun ist es groß und geht aus dem Haus.

Vielleicht musstest du aber auch Abschied von einem geliebten Haustier nehmen oder dein Onkel, mit dem du gefühlt noch vor einigen Wochen fröhlich debattiert hast, wurde ins Pflegeheim eingeliefert – er ist alt und müde geworden.

Dann stellt sich so eine Wehmut ein. Die Zeit ist verronnen und wir haben es kaum gespürt.

Die Eltern werden hinfälliger und schwächer. Was soll das alles? Wir stellen uns diese Frage und wollen eigentlich doch, dass alles beim Alten bleibt.

Wie kannst du nun besser mit den Veränderungen umgehen? Hier einige Notfallmaßnahmen:

# 1 Behandle dich selbst so liebevoll wie ein Kind

Dein Herz fühlt sich wie ein schwerer Klumpen an und die Traurigkeit senkt sich auf dich herab. Dann nimm dich gedanklich und real selbst in den Arm. Schlinge die Arme um dich und schaukle dich hin und her. Versuche nicht, dich mit aller Macht gegen die Tatsachen zu stemmen. Lass die Trauer zu. Sie ist in dem Moment berechtigt und ein Teil von dir.

Tröste dich, wie du ein verängstigtes Kind beruhigen würdest – mach dir einen Tee, nimm dir eine Kuscheldecke und lies ein Märchen. Ganz so wie in vergangenen Kindertagen – sei dir selbst eine liebevolle Mutter und kümmere dich um dich.

Alternativ kannst du auch ein warmes Schaumbad nehmen und den Wannenrand mit vielen Kerzen dekorieren. Auch eine Massage hilft, um Verspannungen zu lösen. Nimm dir ein reines Babyöl und reibe deine Haut mit kreisenden Bewegungen ein.

Vielleicht tut dir ja auch ein großer Eisbecher gut? Diesmal darf auch richtig geschlemmt werden – gerne auch mit Zucker, Zimt und Konfitüre (die Süße beruhigt das Gehirn und ist erlaubt, wenn du es nicht jeden Tag machst).

# 2 Veränderungen enthüllen Verbesserungen manchmal langsam

Vor einigen Monaten moserte ich regelmäßig, als ich eine Baustelle unweit unseres Hauses sah. Die grüne Wiese war aufgebrochen worden und von Baggern übersät. Dazu kam noch ein immenser Baulärm.

Kürzlich fand die Eröffnung statt: Ein neues Fitnessstudio war entstanden.

Natürlich bin ich jetzt Mitglied und froh – nun muss ich nicht mehr mit Bus und Bahn fahren, wenn ich zum Sport möchte. Nein, ich gehe nur kurz aus dem Haus und bin schon da.

Auch wenn Altes geht, ist es ganz sicher, dass auch immer wieder neue spannende Menschen, Begebenheiten und Herausforderungen auf uns warten werden. Wenn wir uns dafür öffnen, in jedem Moment – egal wie er auch sein mag – präsent zu sein, dann schwingen wir mit den Ereignissen mit, statt von ihnen überrollt zu werden.

Vielleicht freunden wir uns ja mit der neuen Kollegin an, weil sie uns so viel Energie bringt? Eine Veränderung im Arbeitsumfeld holt uns vielleicht aus unserer endlos erscheinenden Routine und es geht viel besser, als gedacht?

Lass den Veränderungen Zeit, ihre positiven Seiten zu enthüllen.

# 3 Wir sind ein Teil einer universalen Kraft

Wir neigen manchmal dazu, unser Selbst, unser Ego überzubewerten. Wir sind nicht nur dieser kleine Teil – wir sind ein Puzzlestück eines großen Ganzen. Hinter allem Leben steckt eine verborgene Sinnhaftigkeit. Woher wissen wir, dass wir nicht eines Tages wiedergeboren werden? Wir befinden uns in einem ständigen Kreislauf von Kommen und Gehen, von Neuerschaffung und Vergänglichkeit. Für uns ist es besser, die Fixierung auf unser kleines Dasein aufzugeben und uns einer größeren Bestimmung hinzugeben. Wir sind Teil einer universalen Kraft.

Wenn du dies verinnerlichen kannst, brauchst du dich nie mehr über verpatzte Gelegenheiten, die Eigenarten anderer Menschen oder deine vermeintlichen Versäumnisse zu ärgern.

Wenn du mehr über diese Philosophie lernen möchtest, kann ich dir den weisen Lehrer Samarpan empfehlen – er bringt Menschen aus alten Programmierungen und ermöglicht Ihnen mit der Welt in Frieden zu sein. Auch Stefan Hiene kann dir helfen, dich von alten, hinderlichen Einstellungen zu lösen.

Was dir bei Veränderungen gut tut: 

Räucherstäbchen aus duftenden Hölzern bringt dir inneren Frieden, Klarheit und Verständnis. Vielleicht magst du dir einmal Asakaze von Hikali Koh* ausprobieren? Der Glauben an warmherzige, mystische Wesen hilft uns, das Vertrauen in den liebevollen Lauf der Dinge zurückzugewinnen. Dann kann dir dieses schöne Kartenset mit wunderbaren Einhörnern weiterhelfen. Ich bin sicher, dass dir I Believe in Unicorns* sehr gefallen wird.

Ein wunderschönes Buch für die Seele hat Laura Malina Seiler geschrieben: Mögest du glücklich sein.  Du erfährst, warum das Leben dein bester Coach ist und wie du mit Veränderungen gut umgehen und glücklich werden kannst. Mir standen die Tränen in den Augen, so berührt es die Seele. 

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Wie gehst du mit Veränderungen um?

Viele liebe Grüße,

Beitragsbild: © Pixabay

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