Ich kann die Brücke erst dann überqueren, wenn ich sie erreicht habe. Englisches Sprichwort

Katharina

27 Februar 2018

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So kannst du besser schlafen, auch wenn du dir Sorgen machst

So kannst du besser schlafen, auch wenn du dir Sorgen machst

Du wälzt dich schon gefühlt seit Stunden von einer Seite auf die andere.

Aber die Nacht ist so lang – du kannst einfach keinen erholsamen Schlaf finden.

Irgendwann boxt du verzweifelt auf dein Kissen, denn am nächsten Tag hast du einen wichtigen Termin und möchtest nicht zu Balduin, dem Nachtgespenst, mutieren.

Außerdem wirst du müde aussehen und das möchtest du nicht.

Dann fragen dich deine Kolleginnen, ob du krank bist. Du wirst dich wieder durch den Tag schleppen.

Aber es ist schrecklich. Du kannst einfach nicht schlafen, weil die Gedanken dich verfolgen.

Da ist die Nachbarin, die alleine einfach nicht klarzukommen scheint. Irgendwie fühlst du dich so für sie verantwortlich. Sie kriegt alleine gar nichts mehr hin ohne dich.

Oder dein Bruder droht seine Arbeit zu verlieren.

Deine Tochter war schon drei Tage nicht mehr in der Schule. Bestimmt wird sie zuerst die Schule schwänzen, dann findet sie keine Lehrstelle.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie Drogen nimmt, in die Fänge von Menschenhändlern kommt und auf der Straße landet… Jetzt bekommst du auch noch Kopfschmerzen.

Jetzt bist schweißnass. Deine Haare kleben feucht am Kopf. Du wechselst schon zum dritten Mal deinen Pyjama – was ist das nur für ein furchtbares Kopfkino?

Du willst einfach besser schlafen.

Das kannst du tun, wenn dir die Gedanken um andere einfach keine Ruhe lassen:

# Besser schlafen 1: Traue deinen Mitmenschen zu, dass sie sich gut um sich selbst kümmern können

Das ist ein erster wichtiger Schritt. Habe Vertrauen in die Kraft desjenigen, um den du dir Sorgen machst. Jeder Mensch hat eine Vielzahl von Ressourcen, um sein bestmögliches Leben zu leben. Wenn du mit diesem Vertrauen auf die bisher umkümmerte Person zugehst, hat sie die Möglichkeit zu wachsen und die wichtigen nächsten Schritte allein zu finden.

Ich hatte beispielsweise viele Jahre keine richtige Lust auf die Schule. Wir hatten eine ältliche Mrs. Rottenmayer, die immer nur an mir herumnörgelte.

Meine Noten wurden schlechter und schlechter. Ab der 7. Klasse bekamen wir einen neuen Lehrer: Er malte jedes Jahr zum Schuljahresende ein Diagramm an die Tafel. „Katharina, du stehst jetzt hier – aber vielleicht schaffst du es ja bald bis hier?“ Er zeigte mit einem Lineal auf den vorderen Teil des Zahlenstrahles. Und ob ich es schaffen würde! Ich wollte ganz nach vorne!

Im nächsten Jahr war es soweit. Ich befand mich mit meinem Notendurchschnitt tatsächlich in der vorderen Reihe.

Also traue deinem Zögling, um den du dir Gedanken machst, nur das Allerbeste zu. Sieh in ihm die verborgenen Fähigkeiten, Kräfte und das gesamte Potential.

Reite nicht auf den Schwächen herum, stärke seine Stärken.

Dann lehne dich zurück und schau, was passiert.

Wann immer ein Schreckgespenst deinen Nachtschlaf stört: Atme tief und ruhig ein und aus und sage dir das Mantra: Jeder Mensch hat das Potential, für sich selbst gut zu sorgen.

Besser schlafen

# Besser schlafen 2: Inszeniere deine Schreckensszenarien neu

Deine Fantasie war bisher unheimlich gut darin, nachts Horrorfilme neu aufleben zu lassen.

Nimm dir am Tag etwas Zeit (etwa 15 Minuten), um diesen Szenarien den Schrecken zu nehmen.

Zuerst nimmst du in deinem Fernsehsessel Platz. Lasse nun den Thriller von der Nacht zuvor noch einmal gedanklich auf einer großen Leinwand ablaufen.

Spüre in dich hinein: Was fühlst du? Wie geht es dir? Schreibe alles in einem Buch nieder und beschönige nichts. Schreibe die ganze furchtbare Handlung auf.

Dann siehst du plötzlich, wie einige Bühnenarbeiter hereinkommen. „Wir müssen die große Leinwand mitnehmen! Anordnung vom Chef, wir können nix machen!“

Schon packen sie die große Wand, der Beamer geht aus und sie nehmen alles mit. Als Entschädigung lassen sie einen kleinen Farbfernseher da. Er ist winzig. Da die Schnur nicht zu dir reicht, steht er etwa 7 Meter von dir weg.

Der Film läuft erneut. Wie fühlst du dich jetzt – während die Handlung auf diesem kleinen Fernseher läuft und in dieser Entfernung?

Wieder kommen die Bühnenarbeiter.

„Der Chef will noch einen Probedurchlauf. Tut uns leid!“ Sie stehen vor dir in ihren Blaumännern und ziehen an der Schnur.

Diesmal haben sie nur ein winziges Schwarzweiß-Gerät dabei. Der Ton und das Bild sind denkbar schlecht.

Du schaltest ein und siehst kaum etwas. Das Bild ist briefmarkengroß.

Wie geht es dir jetzt damit?

Besser schlafen

# Besser schlafen 3: Sage wichtigen Menschen, wieviel sie dir bedeuten

Der Verlust eines nahen Familienangehörigen oder finanzielle Not von Bekannten und Verwandten können traumatisch sein. Es zeigt, dass du sehr sensibel und mitfühlend bist, wenn du dich um andere Menschen sorgst.

Wenn jedoch diese Befürchtungen ein Maß annehmen, der deine eigene Lebensqualität beeinträchtigt, wird es Zeit, sich um das ungesunde Verhalten zu kümmern. Die Angst um andere kann dich lähmen und dich selbst versteinern lassen.

Hast du öfter das Bedürfnis, die Menschen, die dir sehr nahe sind, zu „erziehen“, damit sie nichts Unüberlegtes tun – und du sie dadurch vielleicht verlieren könntest?

Dann sage oder schreibe ihnen JETZT, wieviel sie dir bedeuten und warte nicht länger.

Ich selbst habe meinem ehemaligen Lehrer vor einigen Wochen einen Brief geschrieben, damit er weiß, wieviel er mir bedeutet hat und wie gut er mich motivieren konnte.

Besser schlafen

# Besser schlafen 4: Lass alte Bewertungen los

Hast du vielleicht noch tief verankerte Grundannahmen, die dich unbewusst in der Sorgenfalle halten?

Denkst du öfter:

  • Wenn ich mir keine Sorgen um andere mache, dann gelte ich vielleicht als herzlos oder egoistisch
  • Wenn ich mit dem Schlimmsten rechne, dann kann ich wenigstens nicht enttäuscht werden
  • Wenn ich nicht immer an alles denken würde, dann würde noch viel mehr passieren
  • Ich zeige meine Liebe, indem ich mich um andere sorge
  • wenn ich aufhöre, mir Sorgen zu machen, tritt vielleicht etwas Schlimmes ein

Dann ist es an der Zeit, diese Überzeugungen zu hinterfragen. Frage dich bei jedem Satz, ob er wirklich wahr ist.

Eine mögliche Frage wäre beispielsweise: Kann ich meine Liebe auch anders zeigen, als nur mit Sorge? Hilft es dem anderen wirklich, wenn ich mir unentwegt Sorgen um ihn mache?

Könntest du diese selbstzerstörerischen Ansichten auch durch positive Aussagen ersetzen? Eine solche optimistische Annahme könnte zum Beispiel lauten:

Ich vertraue darauf, dass X bestmöglich vorbereitet ist und alles klappt. Ich signalisiere, dass ich jederzeit bereit bin, meine wertvollen Erfahrungen zu teilen, halte mich aber ansonsten im Hintergrund. Ich vertraue den Ressourcen von X.

Besser schlafen

# Besser schlafen 5: Stärke deine Identität

Hast du das Gefühl, dein Leben wäre nicht mehr lebenswert, wenn du deinen Mann/deinen Freund/deine Mutter etc. verlieren würdest und machst dir deshalb ständig Sorgen?

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist furchtbar. Würde es auch dein Leben in Frage stellen? Könntest du dann keinen Sinn mehr darin sehen? Wirkt diese Furcht auf dich paralysierend?

Dann kann es möglich sein, dass du dein Leben zu sehr am Leben anderer ausrichtest, auch wenn sie dir nahestehen. Lebst du wirklich das Leben, das du leben möchtest oder erfüllst du die Erwartungen anderer Menschen?

Wenn du deinen eigenen Zielen und Visionen folgst, machst du dich unabhängiger von Sorgen und Ängsten. Dein Leben ist so bereichernd und erfüllend, dass die Sorgen langsam verschwinden. Vielleicht magst du hier weiterlesen.

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# Besser schlafen 6: Erstelle eine Familienchronik

Es kann helfen, wenn du weißt, woher du kommst und welche Geschichte deine Familie hat. Wer waren deine Vorfahren und wie haben sie gelebt?

Welche Geschichten können deine Eltern oder Großeltern oder gar Urgroßeltern erzählen?

Wenn du zu deinen Wurzeln zurückkehrst, findest du sicherlich spannende Antworten und interessante Geschichten.

Es zeigt dir, wie einzigartig und unverwechselbar du bist und verleiht dir ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit.

Ich wünsche dir und deinen nahestehenden Lieben alles Gute.

Hast du noch eine Ergänzung,um Sorgen loszuwerden? Teile sie gerne mit uns.

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Herzlich, Deine

 

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