Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. Konfuzius

Katharina

29 November 2018

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Zuhause Wurzelchakra

Vier fatale Barrieren, die verhindern, dass dein inneres Licht hell strahlen kann

Vier fatale Barrieren, die verhindern, dass dein inneres Licht hell strahlen kann

Jeder von uns ist mit einer wertvollen Gabe auf die Erde gekommen.

So bist du ein Geschenk für die Welt. Du bist einzigartig und wunderbar.

Lasse dein Licht leuchten.

Egal wie alt du bist, welchen Weg du gerade beschreitest, ob du gerade in einem stressigen Beruf steckst oder du nur davon träumst,

endlich dein Leuchten und deine Kreativität auf den Weg zu bringen,

es ist niemals zu spät,

niemals zu egoistisch,

niemals zu dumm,

anzufangen und wie Aladin die Lampe zu reiben, um sie zu einer strahlenden Erleuchtung der Kreativität zu bringen.

Es wird sich lohnen.

Räume jetzt die Barrieren und Blockaden beiseite, die dich am freudigen Tun hindern.

Lass dein Licht leuchten

Barriere # 1: Du vergleichst dich zu sehr mit anderen

Du möchtest ein Bild malen und schaust dir vorher noch einmal den Monet-Katalaog an? Oder du planst, einen Roman zu schreiben und dein Blick schweift vorher noch einmal über die Sammlung klassischer Weltliteratur?

Dann dauert es nicht lange, bis sich die sogenannten “Wibbergibber”-Gedanken einstellen: Sie suchen dich in glitschiger Verfassung heim und wenn sie sich einmal selbst eingeladen haben, wirst du sie kaum noch los: “XY, ja, der konnte schreiben! Ich bin ohnehin nur ein kleines Licht. Es lohnt sich nicht”.

So spricht dein innerer Kritiker mit dir, dass es sowieso lachhaft wäre, wenn du zu malen anfängst. Wenn du nicht gleich einen Van-Gogh hinlegst, der später Millionen Wert sein wird, fängst du erst gar nicht an.

Plötzlich spürst du einen Druck auf der Brust. Die ganze Brillanz aller Künstler lastet auf dir.

Wer bist DU schon, dass du das auch machen möchtest?

Schon macht es dir keine Freude mehr. Lieber setzt du dich gemütlich auf dein Sofa. Eine Serie von “Haus des Geldes” oder “Lucifer” zu schauen, ist da unverfänglicher.

Oder du guckst (nur mal eben kurz) nach, was so auf Facebook oder Instagram los ist und schaust dir die Schicksale der Promis an.

Meist sind es ja keine freudigen Ereignisse, die da berichtet werden. Du lässt dich so in den Schmerz des Betroffenen und der Angehörigen hineinziehen, dass du die Meinung von JEDEM liest, der sich in irgendeiner Form dazu äußert. Schon hängst du in Geschichten der Anderen fest und vergisst darüber deine eigenen Vorhaben.

Jede Woche kommt eine neue Schreckensnachricht. Du fühlst dich regelmäßig schlecht und wie gelähmt. Deine Zeit ist weg, aber du fühlst dich nicht gewärmt, sondern nur leer und traurig.

Du bist wie paralysiert, seit Stunden kannst du an nichts anderes denken.

Nun hat doch alles irgendwie keinen Sinn mehr.

Die Welt geht den Bach runter und du fühlst dich, als würdest du mit hinweggespült.

Nichts gegen das Empfinden von Traurigkeit, wenn ein liebgewordener Bekannter aus dem TV stirbt.

Auch mich haben die Schicksale sehr, sehr betroffen gemacht und schockiert.

Es soll auch für dich keinesfalls ein striktes Serienverbot von wirklich tollen Folgen geben.

Aber es geht darum, dass du dennoch weiterhin unbeirrbar deiner Freude folgst und nicht nur passiv konsumierst und unkontrolliert Nachrichten einatmest.

Wenn du diese Blockaden wiedererkennst, kannst du sie erfolgreich niederreißen und weitergehen.

Fange dazu mit dem winzigsten Schritt an, auch wenn er dir noch so albern erscheint.

Stell dir vor, du wärest ein Kind und könntest noch gar nichts. Kleckse auf der Leinwand herum oder töpfere das gruseligste Ungeheuer, zu dem du fähig bist.

Male auf deinem Blatt, als hättest du eben erst schreiben gelernt.

Lösche alles andere von deiner Festplatte.

Der damals kritisierte und oft weitgehend in finanzieller Not lebende Maler Henri Matisse fertigte vor der Fertigstellung eines Bildes hunderte von Skizzen an, wie Ausstellungskataloge bezeugen.

Lass dein Licht leuchten

© Kunsthaus Lempertz

Zu seiner Zeit fühlte er sich oft minderwertig gegenüber seinem großen Idol Paul Cézanne und dachte oft daran, das Malen aufzugeben. Heute sind seine Skizzen tausende von Euro wert.

Jedoch machte er immer weiter, skizzierte, studierte und bildete sich künstlerisch immer weiter.

Sein Durchbruch kam, als er mit Freunden eine neue Kunstrichtung kreierte.

Wie wird deine Geschichte weiter verlaufen?

Lass dich von anderen Menschen inspirieren, anregen oder rivalisiere künstlerisch mit ihnen – aber mach weiter 🙂

Fang so einfach wie nur möglich an.

Male, schreibe oder töpfere das Schlechteste, was die Welt je gesehen hat.

Bleib dabei immer ganz bei dir und schaue weder nach links, noch nach rechts.

Lass dein eigenes Licht leuchten.

Barriere #2: Du hast Angst vor Kritikern und fürchtest dich, ausgeschlossen zu werden

Du befürchtest, nicht mehr gemocht zu werden, wenn du selbstbewusst in den Tag hinausschreitest und verkündest, dass du dich selbst gut findest.

Der Vogel, der morgens zwitschert, wird abends vom Fuchs geholt – das hat schon die Oma gesagt und da wird es wohl stimmen.

Der charismatische Verkaufstrainer Dirk Kreuter ermuntert uns: “Wenn du keine Hater und Neider hast, dann hast du irgendwas nicht richtig gemacht”.

Außerdem entkräftet er feindselige Kommentare dadurch, dass engleisende Aussagen mehr über die Glaubenssätze und Persönlichkeit deiner Kritiker aussagen, als über dich.

Sogenannte Trolle meinen nicht dich, sondern hadern in Wirklichkeit mit sich selbst und tragen ihren eigenen Schmerz nach außen.

Natürlich heißt das nicht, das sie alles bei dir ablegen können. Wenn dir das passiert, findest du hier einen tollen Videocast von Lea Hamann zum Umgang mit negativen Menschen.

Wenn du die Kritik insgeheim als berechtigt ansiehst, findest du hier mehr darüber, wie du besser mit Kritikern umgehen kannst.

Falls aber die Sticheleien an deiner Person nicht abnehmen und du immer wieder negative Menschen in deinem Umfeld hast, die dir nicht gut tun, dann ist es Zeit,

deine Kontaktliste auszudünnen.

Der wunderbare Coach und Speaker Dieter Lange erzählte folgende Geschichte:

Im Wald wurde bekannt, dass der Bär eine “Todesliste” erstellt hatte.

Zuerst wagte sich der Hirsch zum Bären. “Stehe ich auf der Liste?”

Ja, sagte der Bär.

Am nächsten Tag wurde der Hirsch ermeuchelt in einer Schlucht gefunden.

Darauf wandte sich das Wildschwein an das entschlossene Tier.

“Bin ich auf der Liste?”

Hm, lass mich nachschlagen. Yep, du bist drauf.

Einige Tage später fand man das Wildschwein tot im Wald liegen.

Der Hase war auch neugierig und wagte sich in die Höhle des Bären.

Er nahm allen Mut zusammen und fragte: “Bin ich auf der Liste?”

Der Bär suchte unter den Namen und sagte: Ja, hier, du bist drauf.

“Kannst du mich nicht streichen?”

“Ja, kein Problem!”, meinte der Bär.

Es liegt also in deinem Ermessen, ob du Leute aus deiner Liste streichst. Du musst nicht jedem Aufmerksamkeit schenken.

Wenn du spürst, dass der andere nicht wirklich an dir interessiert bist, stets unsensibel über deine Gefühle hinweggeht oder dich unter Druck setzt:

Lass ihn los.

Suche dir stattdessen ein wertschätzendes, stärkendes Umfeld. Dann kann dein Licht leuchten.

Lass dein Licht leuchten

Barriere #3: Du umgibst dich unbewusst mit Menschen, die dich herunterziehen

Bestimmt kennst du die Situation auch: Du kommst motiviert am Sonntagabend von einem Seminar und fühlst dich, als könntest du ganze Alleen ausreißen.

Deine Energiereserven sind aufgeladen, wie schon lange nicht.

Der Dozent war mitreißend, der Stoff interessant und du hast dich gefühlt wie Mr. 100 000 Volt.

Endlich ist dir klargeworden, welche neue Ideen du auf Arbeit oder zu Hause einbringen möchtest und wie du dein neues Business auf die Beine bringen willst.

Du hast einen Plan, wie Egon Olsen so schön sagte.

Am Montag springst du noch voller Elan aus dem Bett und trotz des trüben Himmels trällerst du schon deine Lieblingslieder.

Dein Ehemann/deine Kinder/deine Mutter oder wahlweise deine Arbeitskollegen beobachten dich wie ein seltenes Tierchen aus dem Amazonas.

“Was hast du denn eingenommen?”

Strahlend berichtest du von all den Neuerungen, die nun demnächst in dein Leben treten werden.

Das ist der oft Anfang vom Ende.

Mit eindrucksvollen Gesten und noch überzeugenderer Resignation werden dir die anderen deine neugewonnene Fröhlichkeit madig machen.

Sie meinen es nicht einmal böse, aber sie haben Angst und Sorge. Dass du nun nicht mehr “eine von ihnen bist”. Sie spüren ihre eigene Unsicherheit. Was, wenn sie dich “verlieren?”

Was wird dein neues Ich nun so alles anstellen? Vielleicht wird die Sache und du unkontrollierbar?

Deshalb wäre es gut, wenn du deine Pläne erst einmal für dich behältst, aber unbeirrbar weiterverfolgst.

Halte Kontakt zu den anderen Kursteilnehmern oder suche dir Menschen, die auf einem ähnlichen Weg sind.

Deshalb musst du nicht gleich eine neue Familie adoptieren 🙂

Aber bleib auf dem Weg. Lass dein Licht leuchten.

Lass dein Licht leuchten

Barriere #4: Du hast Angst, die Kontrolle zu verlieren und deine Sicherheit aufzugeben

Auf der einen Seite genießt du es, dass jeden Monat deine Gehaltsüberweisung auf deinem Konto eingeht.

Gottseidank, denkst du dir, denn du fährst schon hart am (Dispo)-Limit.

Andererseits schwingt auch etwas Wehmut mit, wenn du morgens mit den anderen Arbeitnehmern  der S-Bahn-Haltestelle stehst.

Du träumst von Abenteuern, neuen Projekten oder mal etwas Abwechslung.

Wenn du deine Schreibtischlampe eingeschaltet hast, dann weißt du, dass in zwei Minuten dein Chef auf dich zugestürmt kommt und ruft:

“Ich habe einen Anschlag auf Sie vor!”

Dann folgen die Termindurchsicht, die Kalkulationen und die Reisekostenabrechnungen.

Das soll es gewesen sein? Wenn du einen Vorschlag machst, fährt er sich fahrig durch die Haare.

“Ja, ja, das machen wir mal. Aber nicht heute.”

Alles läuft wie ein Uhrwerk. Du kannst schon alles vorhersehen.

So geht es jeden Tag – Murmeltiertag. Bis zum Urlaub oder dem ersehnten Wochenende, das immer viel zu schnell vorbei ist.

Der Wunsch nach Beständigkeit, Sicherheit und Schutz gehört zu unserer biologischen Grundausrüstung.

Manchmal spüren wir aber schmerzlich, dass die Veränderung beständig ist. Oft wünsche ich mir auch, alles möge – wenigstens kurz – mal alles so (schön) bleiben, wie es ist.

Mein Lieblingsfitnesstrainer hat sich gerade dann in eine Stadt verabschiedet, wenn ich voller Freude Dance Aerobic trainiert habe. In unserem Garten wurden alle Bäume gefällt,

obwohl ich gerade sehr glücklich mit unserem Naturgarten war. Als ich dachte, ich habe meine perfekte Arbeitsstelle gefunden, wurde die Abteilung aufgelöst.

Als sich unsere Vögel in unserer neuen Wohnung eingelebt hatten, starb das Männchen.

Trennungen, Tod, Verluste – es gibt so viel, mit dem wir fertigwerden müssen.

Schaffe dir deshalb eine innere Oase der Ruhe, einen Ort, der dir ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt.

Einen Hort der Sicherheit, der dich beruhigt, wenn du Angst verspürst.

Der Trainer Manuel Eckart plädiert dafür, dir dafür mentale Bilder zu schaffen.

Lass dein Licht leuchten

Stell dir diesen Ort als eine wunderschöne Hütte an einem zauberhaften Strand vor. Es ist eine Stätte, die nur dir gehört.

Nur du hast den Schlüssel für diese heimelige kleine Haus.

Steht es auf einer Insel? Kannst du es sehen? Wie ist es eingerichtet?

Vielleicht steht vor der Tür ein Schaukelstuhl, in den du dich jederzeit plumsen lassen und entspannen kannst?

Sammle Symbole für deinen inneren Ort. Vielleicht ist es eine Muschel, etwas Sand oder ein Palmenbild?

Kehre gern immer wieder an diesen Kraftstand zurück, in dein ganz persönliches Häusschen direkt an den Dünen.

Hörst du den Wind?

Dann kannst du ganz gestärkt zurückkehren in deinen Alltag und dein Licht leuchten lassen.

Wie geht es dir? Was hindert dich daran, dein Licht leuchten zu lassen?

Herzliche Leuchtgrüße

Dein bester Weg

 

Danke an © Alexas_Fotos/pixabay

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