Sorgst du gut für dich selbst?

Selbstbewusstsein stärken

 

Selbstfürsorge ist wichtig für dein körperliches und seelisches Wohlbefinden.

Achtest du bewusst darauf, dass du ermutigende Menschen triffst, dich regelmäßig bewegst und dich vor Überforderung schützt, indem du auch einmal Nein sagst?

Im Alltag sind wir oft so gestresst und genervt, dass wir nicht immer darauf hören, was uns Körper und Geist für Signale geben.

Wir gehen dann mitunter darüber hinweg, was dazu führt, dass wir uns verzetteln und nicht fokussiert sind. Menschen, die sich nicht entspannen und auf die Signale ihres Körpers hören können, sind anfälliger für Suchtkrankheiten und Burn-Out-Risiken.

Die Lösung heißt: Sorge gut für dich selbst.

Es ist wichtig, dass du deine Batterien auflädst, BEVOR eine aufreibende oder stressige Situation auftritt, denn nur so kannst du selbstschädigende Verhaltensweisen vermeiden.

Wenn ich in meinem früheren anstrengenden Arbeitsleben keine Pausen und Auszeiten genommen hatte, dann habe ich immer viel zu viel Süßigkeiten in mich hineingestopft. Ich habe mir sozusagen immer wieder selbst das Diabetes-Starterpaket frei Haus bestellt. Bis ich dann ganz schlechte Werte hatte und kaum einige Stunden um die Runden kam, ohne etwas zu essen.

Ich habe außerdem viel zu lange am Schreibtisch durchgearbeitet und mich dann gewundert, wenn ich Krampfadern und Besenreißer an den Beinen bekommen habe. Später musste ich mich dann viel Zeit aufwenden, um die ganzen Schäden einzudämmen.

Es wäre schön, wenn ich dich aufrütteln könnte, dass du gut für dich sorgst und gleich von Anfang an Vorsorge trägst, deinen Körper gesund zu erhalten und viel für deine Seele zu tun.

Wie gut gelingt es dir, für dich selbst gut zu sorgen?

Nimm dir die Zeit für dich und beantworte die Fragen sorgfältig.

Gib bei den folgenden Aussagen an, wie oft du dies in der letzten Woche (den vergangenen sieben Tagen) getan hast. 

Je niedriger dein Wert auf allen Skalen ist, desto weniger bist du dir der körperlichen und seelischen Signale bewusst.

Bitte schaue dir die einzelnen Bereiche noch einmal genauer an und sorge im jeweiligen Bereich für mehr Ausgeglichenheit.

Du kannst den Test jederzeit wiederholen und schauen, ob du dich schon verbessert hast.

Die Skalenwerte:

Selbstmitgefühl und Sinnhaftigkeit deines Lebens:

Der Wert des Selbstmitgefühls zeigt dir, wie gut du deine Gedanken und Emotionen steuern kannst. Es ist hilfreich, wenn du in schwierigen Situationen in der Lage bist, dich selbst zu beruhigen und zu beschwichtigen. Sprich in einer freundlichen und aufmunternden Art zu dir, wie du es mit deinem Kind tun würdest.

Die Sinnhaftigkeit deines Lebens zeigt dir an, ob und wie sehr du einen Sinn in dem siehst, was du tust – ob du beispielsweise einer übergeordneten Vision folgst. Wenn du zum Beispiel am Band arbeitest, könntest du dir sagen, dass du wichtige Transportmittel für Menschen herstellst und du deshalb eine bedeutende Funktion in der Gesellschaft innehast. Menschen, die Sinnhaftigkeit empfinden, zeigen eine größere Lebenszufriedenheit und sind nicht so depressionsanfällig.

Achtsamkeit:

Nimmst du dir genügend Zeit für deine Mahlzeiten und deinen Schlaf oder hetzt du durch deinen Tag? Denkst du bei einer Aufgabe schon wieder an die nächste?

Achtsam zu leben bedeutet, das Leben in all seinem Facettenreichtum anzunehmen, indem wir den nötigen Raum finden, um an Kraft wie auch an Weisheit wachsen zu können. So schön hat es John Kabat Zinn – der Achtsamkeitsgott schlechthin – formuliert.

Durch unsere Muster und Einstellungen kämpfen wir oft gegen die Realität an oder können freie Stunden nicht so genießen, wenn es einmal angenehm ist.

Früher bin ich oft durch den Wald gegangen und habe kaum bemerkt, wie die Birken ihre Blätter entfalteten oder die Laubbäume im Herbst ihre Blätter abwarfen. In Gedanken ging ich durch, was ich im nächsten Meeting zu meiner Kollegin sagen würde, wenn sie wieder spöttische Bemerkungen machen würde. Auch ich musste Achtsamkeit erst wieder lernen.

Achtsamkeit ist jedoch kein Esoterik-Hokuspokus, sondern enorm wichtig – manchmal für das Überleben. Mein Mann, der Arbeitssicherheitsbeauftragter ist, kann davon viel erzählen. Neulich fasste ein Mann unachtsam in ein Förderband, nachdem er über einen Familienkonflikt nachdachte. Er verlor seinen Arm.

Gesundheit:

Achtest du auf die Signale deines Körpers und gibst ihm genügend Bewegung und Ausgleich? Gibst du deinem Körper genügend Wasser zu trinken, damit er mit genügend Flüssigkeit versorgt ist und nicht mehr gebrauchte Substanzen ausspülen kann? Es gibt viele hilfreiche Apps, die dich daran erinnern, deinen Wasserkonsum zu erhöhen. Außerdem kannst du anfangs auch auf Hilfsmittel wie leckere Brausetabletten* und schöne Kannen und Karaffen zurückgreifen. Die Waterdrops solltest du jedoch wirklich nur am Anfang verwenden, um deine Trinkmenge zu erhöhen und deinen Trinkalltag etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Nach einigen Wochen kannst du das Wasser auch nur mit Gurken- oder Zitronenscheiben anreichern, da keinerlei Zusatzstoffe immer besser für deinen Körper sind.

Kaufst du dir öfters nur schnell einen Burger am Bahnhof und isst ihn dann gedankenverloren, während du deine Emails checkst? Dann wird es Zeit, dass du dir selbst ein Gesundheits-Upgrade gönnst.

Möchtest du lernen, Achtsamkeit zu praktizieren? Dann buche ein Vorgespräch zu deinem ganz persönlichen Achtsamkeitsprogramm.

Entspannung finden:

Praktizierst du schon wohltuende Entspannungsmethoden wie Body Scan und Meditation? Planst du Entspannungssequenzen in deinen Tag ein?

Ohne Entspannung läufst du Gefahr, auszubrennen und deine Batterien zu leeren. Passiert dann noch etwas Außergewöhnliches, kannst du nicht mehr ruhig und gelassen reagieren.

Durch Yoga und Qi Gong kannst du den Geist mit Hilfe von ruhigen Bewegungen ebenfalls zur Ruhe bringen. Das bringt dir auch einen erholsameren Schlaf.

Beziehungen mit Menschen

Plane gerade dann Treffen mit Freunden ein, wenn du weißt, dass du in schwierigen Zeiten eher in einen Einsiedermodus verfällst. Grundsätzlich ist nichts gegen eine Alleinzeit einzuwenden, wenn du jedoch auf einem niedrigen Energielevel bist, dann wäre es gut, wenn du durch die Treffen mehr Energie bekommst.

Wenn du mit dir selbst liebevoll umgehst, kannst du auch anderen gegenüber liebevoller und aufgeschlossener sein.

Nimmst du dir genügend Zeit für deine Familie, dann stärkt das deine Verbindung und du hast eine stabile Basis – auch wenn dein Alltag einmal stürmisch sein sollte.

Solltest du noch nicht genügend Selbstfürsorge praktizieren und nicht wissen, wie du besser für dich sorgen kannst, dann vereinbare gern ein kostenfreies, halbstündiges Beratungsgespräch. 

Wie du dir konkret Ziele setzen und diese auch erreichen kannst, wenn deine Werte niedrig sind, kannst du hier nachlesen. 

Quelle Test: Psychologie heute, 9/10 2019

Irrtümer Vitamin D

 

Testbeginn:

1.Meine Termine und Verpflichtungen habe ich so geplant, dass sie machbar sind
2.Ich habe täglich mindestens sechs Glas Wasser getrunken
3.Ich habe Zeit mit Menschen verbracht, die mir gut tun und mich ermutigen, unterstützen und an mich glauben
4.Ich habe meine eigenen Schwierigkeiten und Herausforderungen freundlich anerkannt
5.Ich habe etwas gemacht, was meinen Geist fordert und mich entspannt (z.B. ein Buch lesen, Tagebuch schreiben)
6.Ich habe ausgewogen und gesund gegessen (z.B. Gemüse, Eiweiß, Früchte, Vollkornprodukte)
7.Ich habe mir Zeit für meine Mahlzeiten und Snacks genommen
8.Ich war mir ganz entspannt meiner Gedanken bewusst
9.Ich habe meinen Arbeitsplatz so organisiert, dass ich meine Aufgaben dort gut erledigen kann
10.Ich habe Zeit mit den Menschen eingeplant, die mir etwas bedeuten
11.Ich habe mich von den Menschen in meinem Umfeld unterstützt gefühlt.
12.Ich habe mit anderen zusammen etwas unternommen, um zu relaxen.
13.Ich habe mir selbst gut zugesprochen (wie: „Was ich tue, ist wert- und sinnvoll“)
14.Ich habe mir die Balance erhalten zwischen dem, was andere wollen, und dem, was mir selbst wichtig ist
15.Ich habe mich daran erinnert, dass Scheitern und Herausforderungen zum Menschsein dazugehören
16.Ich war mir ganz entspannt meiner Gefühle bewusst
17.Ich habe Dinge getan, bei denen ich sitze, statt mich zu bewegen (z.B. am Computer arbeiten, fernsehen)
18.Ich habe mich mit etwas Kreativem entspannt (wie Malen, ein Instrument spielen, singen)
19.Ich war mir ganz entspannt meines Körpers bewusst
20.Ich habe an einem Sport-, Tanzkurs oder einer anderer physischen Aktivität teilgenommen
21.Ich habe mir etwas angehört und dabei entspannt (z.B. Musik, einen Podcast, Radio, Naturgeräusche)
22.Ich war mir sicher, dass die Menschen um mich herum meine Entscheidung respektieren, wenn ich „Nein“ sage
23.Ich habe mich mindestens 30 bis 60 Minuten körperlich bewegt
24.Ich habe mir eine Sporteinheit für den Tag eingeplant
25.Ich habe mir erlaubt, zu fühlen, was ich fühle (wie z.B. weinen, wenn mir danach ist)
26.Ich habe dafür gesorgt, dass mein Wohnumfeld angenehm und beruhigend ist
27.Ich habe mich bewusst dafür entschieden, von welchen meiner Gedanken und Gefühle ich mich bei dem, was ich tue, leiten lasse.
28.Ich habe Sinnhaftigkeit und/oder ein höheres Ziel in meiner Arbeit/Ausbildung erfahren.
29.Ich habe mir bewusst schöne Dinge angeschaut, um mich zu entspannen (wie Kunst, einen Film, Schaufenster, die Natur)
30.Ich hatte das Gefühl, dass ich jemanden habe, der zuhört, wenn es mir nicht gut geht (wie einen Freund, einen Berater, eine Gruppe)
31.Ich habe bewusst an duftenden Dingen gerochen, um mich zu entspannen (Bodylotion, Blumen, Kerzen, Kuchen)
32.Ich habe Sinnhaftigkeit und/oder ein höheres Ziel in meinem Privatleben erfahren.
33.Ich habe Yoga, Tai-Chi oder andere Mind-Body-Übungen gemacht

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